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" ... verzeiht mir, dass ich euch nicht schon früher geschrieben habe."


Briefe, Dokumente und Berichte zur Geschichte des Burgenlandes (1921 - 2021)
 
Cover 100 Jahre Burgenland Dieses Buch lädt zu einer Zeitreise durch die wechselhafte Geschichte des Burgenlandes ein. Die Thematik spannt sich von Not, Elend, politischem Streit, Auflösung als Bundesland, NS-Terror, Krieg, Besatzungszone, Eisernem Vorhang, wirtschaftlichem und sozialem Aufschwung bis hin zu neuer Lebensqualität und neuem Selbstverständnis. Ebenso werden die sprachliche, religiöse, ethnische und kulturelle Vielfalt beleuchtet und die sozialen und wirtschaftlichen Herausforderungen der jeweiligen Zeit reflektiert.

Mittels rund 230 Briefen, Berichten etc., geschrieben von Privatpersonen, Behörden und Institutionen, wird vielfach die individuelle Alltagsgeschichte aufgezeigt, in den regionalen Kontext gestellt und dabei die Wirkung von politischen und sozialen Veränderungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen dargelegt. Das theoretische Fundament der einzelnen Berichte bilden die Einleitungstexte.

Neben Briefen, die jahrhundertelang das einzige Medium waren, mit denen man über große Distanzen Kontakte aufrechterhalten konnte, werden auch Telegramme, Telefondepeschen, Textnachrichten und Einträge in sozialen Medien herangezogen, um die bemerkenswerte Geschichte des Burgenlandes aufzuzeigen.
 

Bestellung bei:
Herbert Brettl
Tel: 0699 10343226
Mail: herbert@brettl.at
Preis: 25 €
 

 

"Einfach weg!"
Verschwundene Romasiedlungen im Burgenland


Das Buch "Einfach weg!" ist die neueste Publikation von Gerhard Baumgartner und Herbert Brettl.
 
Buchcover Einfach weg Bis zu ihrer Zerstörung durch die Nationalsozialisten bestanden auf dem Gebiet des Burgenlandes etwa 120 Romasiedlungen mit einer Einwohnerzahl zwischen zehn und 300 Personen. Ihre historischen Wurzeln reichten in zahlreichen Fällen bis ins 18. Jahrhundert zurück. Nur einige wenige dieser Siedlungen sind heute noch existent. Über 400 historische Bildquellen und Dokumente - zusammengetragen aus österreichischen sowie ungarischen Archiven und ergänzt durch lokalhistorisches Material aus einer Vielzahl von privaten und lokalen Sammlungen - dokumentieren die Geschichte dieser Romasiedlungen im 18., 19. und 20. Jahrhundert.
Für viele Jahrzehnte prägten die zahlreich erhaltenen Bilder der Polizeifotografen der Zwischenkriegszeit das in der österreichischen Öffentlichkeit vorherrschende Bild von der Minderheit der Roma und Sinti. In der Zusammenschau mit Bildern aus den Familienalben der überlebenden burgenländischen Roma sowie den Aufnahmen interessierter Völkerkundler und engagierter Fotografen entsteht ein neues, facettenreiches Bild von der Lebenswirklichkeit der burgenländischen Roma vor 1938 - abseits jeglicher "Zigeunerromantik".
Die Beschreibung der einzelnen Romasiedlungen spannt einen Bogen von den ersten historisch belegbaren Daten über die Verfolgung und Zerstörung während der NS-Zeit bis zur Situation der Überlebenden nach 1945. Die Dokumentation versteht sich als Beitrag zur burgenländischen Landesgeschichte, vor allem aber auch zur Lokalgeschichte der burgenländischen Gemeinden. Gleichzeitig dokumentiert sie den österreichischen Teil der wenig bis gar nicht bekannten Geschichte der mehrheitlich sesshaften Romabevölkerung Mitteleuropas.

Bestellung unter:
https://www.newacademicpress.at/gesamtverzeichnis/geschichte/einfach-weg/
Preis: 37,90 €