Der „Jahrhundertwinter“ 1929
Winter 1929: Schneemassen, Verwehungen und monatelanger Frost bis zu -30° beherrschen Österreich. Auch im Burgenland gab es den strengsten Winter des 20. Jahrhunderts.
Winter 1929: Schneemassen, Verwehungen und monatelanger Frost bis zu -30° beherrschen Österreich. Auch im Burgenland gab es den strengsten Winter des 20. Jahrhunderts.
Ein Beamter der Bezirkshauptmannschaft Güssing machte sich 1927 bezüglich der Hygienezustände in den Gasthäusern so seine Gedanken:
Der Aufbau des Nationalsozialismus erfolgte durch die Mitwirkung von Fanatikern, Anhängern und Mitläufern. Auch durch das „gezielte Wegschauen“ wurden die Fundamente des totalitären Systems errichtet.
Ein lang gehegter Wunsch der Ruster Bevölkerung war es, eine Bahnstation zu bekommen, um wirtschaftliche Vorteile zu erhalten und der „modernen Welt“ näher zu kommen.
Der ungarische Erfinder und Chefredakteur László József Bíró gilt als Erfinder des Kugelschreibers. Die amtlichen Stellen in Österreich standen der neuen Erfindung anfangs sehr skeptisch gegenüber.
Die schlechten wirtschaftlichen Bedingungen im Raum Güssing, der überwiegend landwirtschaftlich geprägt war, förderten die unterschiedlichen ökonomisch bedingten Wanderbewegungen
Einem Gendarmeriebericht des Rayons Schachendorf vom Oktober 1927 ist zu entnehmen, dass sich die Beamten über den „massiven“ Autoverkehr an der Grenze ihre Gedanken gemacht haben.
Der Eiserne Vorhang schnitt das Burgenland jahrzehntelang von Ungarn ab. Damit wurden historisch gewachsene wirtschaftliche und persönliche Verflechtungen unterbrochen.
Die Gemeinden östlich des Neusiedler Sees, insbesondere die Seewinkelgemeinden, litten häufig an wirtschaftlichen Problemen. Die Gründe dafür waren vielfältig. Unter anderen stellte auch der Neusiedler See für sie eine Verkehrsbeeinträchtigung dar.
Als sich im Frühjahr 1945 die Front dem Burgenland näherte, ordneten die Parteispitzen und die SS die Zwangsevakuierung der Bevölkerung an.