„Massives“ Verkehrsaufkommen an der Grenze
Einem Gendarmeriebericht des Rayons Schachendorf vom Oktober 1927 ist zu entnehmen, dass sich die Beamten über den „massiven“ Autoverkehr an der Grenze ihre Gedanken gemacht haben.
Einem Gendarmeriebericht des Rayons Schachendorf vom Oktober 1927 ist zu entnehmen, dass sich die Beamten über den „massiven“ Autoverkehr an der Grenze ihre Gedanken gemacht haben.
Der Eiserne Vorhang schnitt das Burgenland jahrzehntelang von Ungarn ab. Damit wurden historisch gewachsene wirtschaftliche und persönliche Verflechtungen unterbrochen.
Die Gemeinden östlich des Neusiedler Sees, insbesondere die Seewinkelgemeinden, litten häufig an wirtschaftlichen Problemen. Die Gründe dafür waren vielfältig. Unter anderen stellte auch der Neusiedler See für sie eine Verkehrsbeeinträchtigung dar.
Als sich im Frühjahr 1945 die Front dem Burgenland näherte, ordneten die Parteispitzen und die SS die Zwangsevakuierung der Bevölkerung an.
Der Streit, ob Burgenland nun Österreich oder Ungarn zugeteilt werde, war auch nach der Angliederung an Österreich noch nicht beendet. Angesehenen Persönlichkeiten, die einflussreiche Stellungen innehatten, wurde misstraut, da sie zuvor für Ungarn votiert hatten.