Landarbeiterstreik und Solidarität
Die Bearbeitung der Weingärten in Rust erfolgte zumeist durch Landarbeiter. Aufgrund von Lohndifferenzen mit ihren Arbeitgebern traten am 12. Juni 1924 350 Ruster Landarbeiter in Streik.
Die Bearbeitung der Weingärten in Rust erfolgte zumeist durch Landarbeiter. Aufgrund von Lohndifferenzen mit ihren Arbeitgebern traten am 12. Juni 1924 350 Ruster Landarbeiter in Streik.
Die landwirtschaftlichen Betriebe, insbesondere die kleinstrukturierten, sind und waren wirtschaftlich gezwungen, sich „Nischenprodukte“ zu suchen. So auch in Neusiedl am See ...
Der 1852 erstmals erwähnte „Haidehof“ zwischen Zurndorf und Gols wurde ab 1894 zu einem modernen Meierhof umfunktioniert und auf den Namen „Friedrichshof“ umbenannt.
Klimaforscher sind der Ansicht, dass sich global die Zahl solcher andauernden Extremwetterlagen in den letzten 30 Jahren verdoppelt hat. Auch aus früheren Zeiten sind uns aus dem Burgenland Wetterextreme überliefert.
Den ersten internationalen Erfolg eines burgenländischen Weines gab es bereits 1931 bei der internationalen Weinausstellung in Paris.
Um 1900 dürfte die Auswanderung aus dem Seewinkel ihren Höhepunkt erreicht haben. Die Gründe, die Heimat für immer zu verlassen, waren vielfältig.
Der Kartoffelkäfer (Leptinotarsa decemlineata) aus der Familie der Blattkäfer bedrohte in den 1950er Jahren die Ernten im Burgenland.
Der Seewinkel, östlich des Neusiedler Sees, besitzt keine Bahnverbindung. Der Transport der Milch zur Molkerei stellte an heißen Sommertagen eine Herausforderung dar.
Unter der großen Zahl an ganzjährig an Gutshöfen beschäftigten Landarbeitern, den Deputatisten, gab es auch die Melker, auch Schweizer genannt.
Im Zuge der Revolution 1848 kam es zur Grundentlastung, wobei die feudalen Strukturen der Grundherrschaft vollkommen aufgelöst wurden.