Jeder Dritte ein SPÖ-Mitglied
Lange Zeit standen die Burgenländer/innen treu hinter „ihrer Partei“. Stolz präsentierten sie sich bei Aufmärschen und waren loyale Mitglieder und Stammwähler.
Lange Zeit standen die Burgenländer/innen treu hinter „ihrer Partei“. Stolz präsentierten sie sich bei Aufmärschen und waren loyale Mitglieder und Stammwähler.
In den 1970er Jahren gab es heftige Auseinandersetzungen um die Minderheitenrechte der Kroaten im Burgenland. Dazu kamen erhebliche inhaltliche Differenzen in den Parteien.
Mit der Zusammenlegung von kleineren Gemeinden zu Großgemeinden, wurden mit 1. Jänner 1971 aus 319 burgenländischen Gemeinden 138. Nicht alle „Gemeinde-Hochzeiten“ gingen aber reibungslos über die Bühne ...
Auch im Südburgenland setzte in den 1950er Jahren eine zunehmende Motorisierung ein. Die Straßen waren diesen neuen Anforderungen kaum gewachsen.
Nur kurz währte die Hoffnung, sowohl auf ungarischer als auch auf österreichischer Seite, dass sich nach dem Tauwetter Mitte der 1950er Jahre die Grenze wieder öffnen werde.
Der Ort wurde 1271 erstmals in ungarischer Form als Byzuskut (heute Büdöskút) erwähnt, was wörtlich übersetzt „stinkende Quelle“ bedeutet.
Mit dem Staatsvertrag 1955 sichert Österreich den Minderheiten besondere Rechte zu. Der Artikel 7 sieht dabei zweisprachige topographische Aufschriften in gemischtsprachigen Gebieten vor.
Im Dezember 1945 verfügte die ungarische Regierung die „Umsiedlung“ derjenigen ungarischen Staatsbürger, die sich bei der Volkszählung 1941 zur deutschen Nationalität oder Muttersprache bekannt hatten, Mitglied des Volksbundes oder einer bewaffneten deutschen Einheit gewesen waren.
Der ungarische Volksaufstand gegen die kommunistische Herrschaft wurde im November 1956 brutal niedergeschlagen. Zahlreiche Aufständische, Verfolgte oder Enttäuschte flohen in den nächsten Wochen über Österreich in die Freiheit.
Mit der Angliederung an das NS-Deutschland wurde unter anderem auch das Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses in Österreich wirkend.