Theresia S. – Ein Opfer der NS-Euthanasie
Theresia S. und ihr Gatte Josef lebten in Markt St. Martin, wo Josef eine kleine Tischlerei betrieb. Im Sommer 1939 erkrankte Theresia.
Theresia S. und ihr Gatte Josef lebten in Markt St. Martin, wo Josef eine kleine Tischlerei betrieb. Im Sommer 1939 erkrankte Theresia.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten übermittelte der neue Landeshauptmann Dr. Tobias Portschy an Adolf Hitler die Einladung, ins Burgenland zu kommen.
Im April 1938 begannen die Nationalsozialisten mit der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus Rechnitz. Man trieb sie aus ihren Häusern und brachte sie mit LKWs an die jugoslawische Grenze.
Im Herbst 1940 beginnen die NS- Behörden mit der Errichtung des Romaanhaltelagers Lackenbach. Die Lebensbedingungen im Lagert sind katastrophal. Im Herbst 1941 bricht eine Flecktyphusepidemie aus.
Ziel der NS-Landwirtschaftspolitik war die Autarkie, um die Versorgung der Bevölkerung auch weiterhin garantieren zu können.