Ungarische Schilder sind zu entfernen
Um die Jahrhundertwende erhöhte die Regierung den Druck auf die nichtmagyarischen Volksgruppen. So hatte ab 1898 jede Gemeinde nur einen offiziellen ungarischen Ortsnamen zu führen.
Um die Jahrhundertwende erhöhte die Regierung den Druck auf die nichtmagyarischen Volksgruppen. So hatte ab 1898 jede Gemeinde nur einen offiziellen ungarischen Ortsnamen zu führen.
Nach dem Anschluss des Burgenlandes an Österreich verblieben die Grundbuchämter noch für einige Jahre in Ungarn.
Die Bearbeitung der Weingärten in Rust erfolgte zumeist durch Landarbeiter. Aufgrund von Lohndifferenzen mit ihren Arbeitgebern traten am 12. Juni 1924 350 Ruster Landarbeiter in Streik.
Welche Bedeutung der 1. Mai in der burgenländischen Arbeiterschaft in der Zwischenkriegszeit spielte, lässt sich aus einem Bericht anlässlich der Feierlichkeiten 1930 in Schattendorf erkennen.
Die endgültige Grenzziehung zwischen Ungarn und Österreich sollte durch eine Grenzregelungskommission erfolgen, die 1922 die umstrittenen Gebiete besuchte.
Nachdem das neue Bundesland Burgenland für seine Identitätsstiftung Wappen, Fahne und Patron bereits auserkoren hatte, ging die burgenländische Landesregierung daran, eine Landeshymne zu suchen.
Nach einer Serie von nationalsozialistischen Terroranschlägen wurde die NSDAP im Juni 1933 in Österreich verboten. Aus diesem Grund wurde auch der Mörbischer Gemeinderat aufgelöst.
Mit dem Friedensvertrag von Trianon und den folgenden Grenzkommissionsberichten wurde das Pinkatal zwischen Österreich und Ungarn geteilt.
Rohrbach im Bezirk Mattersburg war lange Zeit als das Dorf der Schmuggler bekannt. In der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Schmuggel aus dem Ödenburger Raum vor allem nach Wiener Neustadt sogar als Haupteinnahmequelle beschrieben.
Anfang der 1930er Jahre verstärkten die Nationalsozialisten auch im Burgenland ihre Aktivitäten. Die Aktivitäten der NSDAP-Mitglieder konnten zwar durch Verhaftungen immer wieder gestört werden, doch zu einem Ende der Agitationen führte dies nicht.