Einschüchterung und Bedrohung einer Lehrerin
Nach der NS-Machtergreifung wurden im Schulwesen politisch motivierte Säuberungen durchgeführt, insbesondere bei Lehrer und Lehrerinnen, die dem „Ständestaat“ positiv gegenübergestanden waren.
Nach der NS-Machtergreifung wurden im Schulwesen politisch motivierte Säuberungen durchgeführt, insbesondere bei Lehrer und Lehrerinnen, die dem „Ständestaat“ positiv gegenübergestanden waren.
Eine Grundposition für die Sozialdemokratie der Ersten Republik war die Trennung von Kirche und Staat. Insbesondere im Unterrichts- und Erziehungswesen kam es dadurch immer wieder zu Konflikten mit der Kirche.
Zeitgleich mit der Industrialisierung musste auch preiswerter Wohnraum für die Arbeitskräfte geschaffen werden, um die Arbeitswanderung der Landbevölkerung zu den industriellen Zentren zu ermöglichen und die Arbeiter an die Betriebe zu binden. In den Werkskolonien herrschten vielfach Raumnot und mangelhafte Hygiene.
Nach dem Freispruch der angeklagten Frontkämpfer aus Schattendorf kam es in Wien am 15. Juli 1927 zu spontanen tumultartigen Protestdemonstrationen gegen das Fehlurteil. Im Burgenland selbst bleibt es nach der Urteilsverkündigung relativ ruhig.
Zu den größten Betrieben Westungarns zählte die 1888 in Neufeld an der Leitha gegründete „Erste Ungarische Jute-Spinnerei und Weberei“ (Jutefabrik), die zeitweise bis zu 2000 Personen beschäftigte. An die Fabrik war auch eine Werkskolonie angeschlossen.