28 28. April 2015

Freistellung anstatt Kriegsbegeisterung

2016-11-24T20:43:04+00:0028. April 2015|I. Weltkrieg|0 Kommentare

Die Heeresleitung berichtete von begeisterten Soldaten, die sich voll Siegeszuversicht 1914 an die Front begaben. Auf den anfänglichen Hurra-Patriotismus zu Kriegsbeginn folgte alsbald jedoch die Desillusionierung. Nicht überall dürfte die Kriegsbegeisterung so groß gewesen sein.

23 23. April 2015

Schuhausbesserung mittels Reparaturschein

2016-11-24T20:43:04+00:0023. April 2015|Besatzungszeit, Soziales, Wirtschaft|0 Kommentare

Auch Jahre nach dem Krieg herrschte an bestimmten Waren noch großer Mangel, sodass die Zwangswirtschaft, mittels Lebensmittelkarten und Bezugsscheinen, die Versorgung der Bevölkerung mit Grundbedürfnissen gewährleisten musste. So gab es im Sommer 1947 noch immer kaum Sohlenleder zur Reparatur von Schuhen.

18 18. April 2015

Lohn eines Schweinehirten

2016-11-24T20:43:05+00:0018. April 2015|Landwirtschaft, Soziales|0 Kommentare

In der sozialen Hierarchie befanden sich die Hirten/Halter am unteren Ende. Die Armut der Hirten brachte es mit sich, dass ihre Kinder schon sehr früh eine Arbeit annehmen mussten. Ein sozialer Aufstieg war damit kaum möglich. Die Entlohnung der Hirten erfolgte durch die Urbarialgemeinde.

13 13. April 2015

Unbeheizte Züge und Wartezimmer

2016-11-24T20:43:05+00:0013. April 2015|Soziales, Westungarn|1 Kommentar

1897 wurde die Neusiedler Seebahn zwischen Parndorf und Celldömölk feierlich eröffnet. Die Annehmlichkeiten ließen anfangs noch zu wünschen übrig. So klagte die Eisenstädter Zeitung am 17. Dezember 1899 über die Zustände in den Bahnhöfen von Eisenstadt und Wulkaprodersdorf:

12 12. April 2015

Flucht vor der Front

2016-11-24T20:43:05+00:0012. April 2015|II. Weltkrieg|3 Kommentare

Den Bewohnern des Burgenlandes stellte sich im Frühjahr 1945 die Frage, ob sie vor den sowjetischen Truppen flüchten oder ausharren sollten. Während sich in einigen Orten der Großteil der Bevölkerung zur Flucht entschloss, verblieben in anderen Orten die Menschen und suchten sich in Wäldern, Weingärten, Bunkern, Kellern oder Dachböden Verstecke.

7 07. April 2015

Der erste Abtransport von Roma aus Lackenbach nach Litzmannstadt

2016-11-24T20:43:05+00:0007. April 2015|Nationalsozialismus, Roma|0 Kommentare

Im Herbst 1940 beginnen die NS- Behörden mit der Errichtung des Romaanhaltelagers Lackenbach. Die Lebensbedingungen im Lagert sind katastrophal. Im Herbst 1941 bricht eine Flecktyphusepidemie aus.