Die Schwärmerei ist mir vergangen…
Auszüge aus einem Beschwerdebrief eines enttäuschten Neusiedler See-Urlaubers aus Linz vom Sommer 1952.
Auszüge aus einem Beschwerdebrief eines enttäuschten Neusiedler See-Urlaubers aus Linz vom Sommer 1952.
Ausnahmsweise dieses Mal ohne einleitende Sätze. Die Grußworte einer Postkarte 1913 von Rust nach Wien machen einen Kommentar unnötig:
Von 1807 bis 1932 wurde im Revier Zillingdorf-Neufeld-Zillingtal im Tagebau Braunkohle, wenn auch nur mit geringem Heizwert, abgebaut.
Ein Land und seine Bevölkerung suchen immer wieder nach ihren Identitäten. Besonders das junge, umstrittene Burgenland versuchte immer und auf vielfache Weise seine Eigenheiten zu dokumentieren.
Die mögliche Schiffbarmachung des Neusiedler Sees, um wirtschaftliche und touristische Ressourcen besser ausschöpfen zu können, beschäftigte so manchen Zeitgeist.
Eine Schülergruppe aus Thüringen besuchte im September 1929 Österreich. Über Passau, Linz, Melk, Dürnstein und Krems ging es nach Wien und von dort ins Burgenland, wo die erste Station Neusiedl am See war.
Die burgenländische Landesregierung begann in den 1920er Jahren mit einer gezielten Förderung des Fremdenverkehrs. Bezüglich der Einrichtung der Gästezimmer wurden 1929 folgende Richtlinien herausgegeben.
Im Zusammenhang mit der Angliederung des Burgenlandes an Österreich wurden Bad Tatzmannsdorf, Sauerbunn und Kobersdorf als Fremdenverkehrsorte bezeichnet. Die burgenländische Landesregierung begann daher recht bald mit der gezielten Förderung des Fremdenverkehrs.
Um die Jahrhundertwende entwickelte sich Sauerbrunn zu einem beliebten „Sommerfrischeort“. Insbesondere wohlhabende jüdische Bürger aus Wien besuchten als Gäste die Kuranlagen.
Anfang der 1970er Jahre wurde eine hitzige Debatte über eine geplante Errichtung einer Seebrücke über den Neusiedler See zwischen Mörbisch und Illmitz geführt.