Oberwart hat genügend Rinder
Zur vordringlichsten Aufgabe nach Kriegsende 1945 gehörte die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln.
Zur vordringlichsten Aufgabe nach Kriegsende 1945 gehörte die ausreichende Versorgung der Bevölkerung mit Lebensmitteln.
1910 befand sich die Weltbevölkerung im Kometenfieber. Der Hallesche Komet kreuzte die Erdumlaufbahn und sorgte damit für Aufregung und Furcht.
Die Autarkiebestrebungen während des 2. Weltkrieges brachten mit sich, dass in Weiden am See am Rande des Neusiedler Sees Versuche mit Reispflanzungen durchgeführt wurden.
Beim Weinbau konnte man ab den 1960er Jahren einen schönen Gewinn erzielen. Zudem war es durch die Mechanisierung der Weingartenarbeit möglich, mehr Flächen zu bewirtschaften.
Die Schwankungen des Neusiedler Sees ließen Dörfer an seinem Ufer zu Wüstungen werden, aber auch neue Ansiedlungen entstehen.
Mit der Errichtung des Einser-Kanals erhoffte man sich, dass der Neusiedler See gezähmt werden würde. So mancher träumte auch davon, dass der See vollkommen verschwinden werde und das Land als Verkehrsweg bzw. für die Landwirtschaft verwendet werden könne.
1850 gründete die Familie Rothermann mit Arbeitskollegen in Hirm eine Zuckerfabrik. Für die Gemeinde änderte sich damit das wirtschaftliche Gefüge grundlegend.
Nur mittels neuer, sogenannter amerikanischer Reben war es möglich, der Reblauskatastrophe wirksam zu begegnen. Davon jedoch auch die Weinproduzenten zu überzeugen, dürfte schwierig gewesen sein.
Schmuggel war seit jeher ein einträglicher Nebenerwerb der Bewohner diesseits und jenseits der Grenze - insbesondere, wenn ein Produkt auf der einen Seite um ein Vielfaches billiger war.
Zu all den Schwierigkeiten in der Landwirtschaft traten erstmals im Jahr 1857 noch Wanderheuschrecken im Seewinkel auf und verursachten große Schäden. Die Bevölkerung nahm den Kampf gegen die gefräßigen Schädlinge auf.