Armut nach Feuerkatastrophe
Rohrdächer, die vorherrschende Bauweise, Unvorsichtigkeit und fehlende Brandbekämpfung führten immer wieder zu dramatischen Brandkatastrophen.
Rohrdächer, die vorherrschende Bauweise, Unvorsichtigkeit und fehlende Brandbekämpfung führten immer wieder zu dramatischen Brandkatastrophen.
Am 21. Juli 1940 wurden durch Rechnitz französische Kriegsgefangene transportiert. Diese hielten auf dem Hauptplatz eine kleine Rast ab und lasen auf der Straße Zigarettenstummel auf.
Zu Beginn der 1950er Jahre setzte in der Landwirtschaft eine massive Phase der Mechanisierung ein. Die Gutshöfe waren die Vorreiter und bestellten Traktoren, die ersten gezogenen Mähdrescher und andere technische Einrichtungen.
Bereits bei Beginn des Ersten Weltkriegs kamen große Flüchtlingsströme ins Hinterland der Monarchie. Betroffen waren vor allem Frauen, Kinder und alte Menschen aus Galizien, der Bukowina, Istrien, ...
Lehrergewalt gegenüber Schülern war lange Zeit eine Normalsituation und sowohl die Unterrichtenden als auch die Eltern nahmen diese Form von Erziehung als gegeben und üblich hin.
Jahrhundertelang blühte die jüdische Kultur in den burgenländischen Schtetl. Die jüdische Bevölkerung lebte nach allen Regeln der Religion und Gelehrsamkeit in gut organisierten orthodoxen Gemeinden.
Um diesen die Studienmöglichkeit für die burgenländischen Studenten zu erleichtern, adaptierte und betreute die Apostolische Administratur des Burgenlandes in Wien ein Studentenheim.
Um die Jahrhundertwende erhöhte die Regierung den Druck auf die nichtmagyarischen Volksgruppen. So hatte ab 1898 jede Gemeinde nur einen offiziellen ungarischen Ortsnamen zu führen.
Lange Zeit standen die Burgenländer/innen treu hinter „ihrer Partei“. Stolz präsentierten sie sich bei Aufmärschen und waren loyale Mitglieder und Stammwähler.
Anna K. aus Halbturn verlor im Zweiten Weltkrieg ihre beiden Söhne. 1949 verstarb ihr Gatte, sodass sie nun allein sich und ihren 10-jährigen Sohn ernähren musste.