Der Film „Flucht ins Schilf“ – „ein Feind des Burgenlandes“
„Am Neusiedlersee wird die Leiche eines Postboten gefunden, die Ermittlungen ergeben, dass es sich dabei wohl um einen Raubmord handelt …“
„Am Neusiedlersee wird die Leiche eines Postboten gefunden, die Ermittlungen ergeben, dass es sich dabei wohl um einen Raubmord handelt …“
Der wirtschaftliche Aufschwung Österreichs machte sich auch Mitte der 1950er Jahre, insbesondere nach dem Abzug der Besatzungstruppen, auch beim Fremdenverkehr deutlich bemerkbar.
Die Abwanderung aus Teilen des Burgenlandes bereitete den Verantwortlichen bereits Anfang der 1950er Jahre großes Kopfzerbrechen.
Ab den 1950er Jahren wurden zahlreiche Maßnahmen getroffen, um den Fremdenverkehr zu fördern. Die Beförderungsmittel entsprachen jedoch nicht den Anforderungen und den Ansprüchen der Benützer.
„Lustig ist das Zigeunerleben“ ist ein bekanntes deutsches Volkslied, das das Leben der damals als Zigeuner bezeichneten ethnischen Gruppe romantisierend beschreibt.
Mit dem Slogan „Burgenland im Galopp. Reiturlaub im Burgenland“ wirbt der Burgenländische Tourismusverband auf seiner Homepage um Gäste.
Um den Fremdenverkehr anzukurbeln, setzten die Verantwortlichen nach 1945 auch auf die Öffentlichkeitsarbeit von Journalisten.
Bereits in den 1920er Jahren entwickelte sich der Zicksee bei St. Andrä zu einem beliebten Urlaubsziel.
Während „Zigeuner“ auch nach 1945 weiterhin stigmatisiert, diskriminiert und unerwünscht waren, setzte der zunehmend expandierende Burgenlandtourismus auf den „Zigeunerflair“.
Die Fremdenverkehrsabteilung Burgenland prüfte 1954 ein außergewöhnliches Projekt, welches schlussendlich nicht unterstützt wurde.