Begeisterung und Siegeszuversicht in Pinkafeld
Mit der Mobilmachung im August 1914 wurden die wehrfähigen Männer Westungarns eingezogen und zumeist dem 76., 11. und dem 13. Ungarischen Regiment in Sopron, Szombathely und Pressburg zugewiesen.
Mit der Mobilmachung im August 1914 wurden die wehrfähigen Männer Westungarns eingezogen und zumeist dem 76., 11. und dem 13. Ungarischen Regiment in Sopron, Szombathely und Pressburg zugewiesen.
Die Heeresleitung berichtete von begeisterten Soldaten, die sich voll Siegeszuversicht 1914 an die Front begaben. Auf den anfänglichen Hurra-Patriotismus zu Kriegsbeginn folgte alsbald jedoch die Desillusionierung. Nicht überall dürfte die Kriegsbegeisterung so groß gewesen sein.
Im Ersten Weltkrieg wurde auch die Zivilbevölkerung, fernab der eigentlichen Front, aufgerufen für den Sieg zu kämpfen. Alle gesellschaftlichen Gruppen des Staates wurden dazu angehalten. So predigte Pater Konstantin am 19. März 1916 in Podersdorf.
Der Aufbau des Lagers in Frauenkirchen/Boldogasszony erfolgte unter massivem Zeitdruck. Die mangelhaften hygienischen Vorkehrungen und die massive Konzentration von Personen auf engstem Raum führten im Winter 1914/15 dazu, dass sich der Flecktyphus rasch ausbreiten konnte. ...