Kontrolle des Hirtenbriefes
Nach dem „Anschluss“ 1938 versuchte die katholische Kirche mit den Nationalsozialisten eine Übereinkunft zu treffen, da man zunächst davon ausging, dass Christentum und Nationalsozialismus vereinbar seien.
Nach dem „Anschluss“ 1938 versuchte die katholische Kirche mit den Nationalsozialisten eine Übereinkunft zu treffen, da man zunächst davon ausging, dass Christentum und Nationalsozialismus vereinbar seien.
Das „Dritte Reich“ war eine Männergesellschaft, in der in politischer Hinsicht die Frauen von jeder Mitwirkung ausgeschlossen waren. Die Rolle der Frau sah man unter anderen als Mutter und als Erzieherin der Kinder. Abweichungen wurden nicht geduldet.
Ziel des Nationalsozialismus war es, die Kirche aus dem öffentlichen Leben zu verdrängen, die Kirchenseelsorge einzuschränken und den Einfluss der Kirche auf die Jugend zurückzudrängen.
Über 250 Jahre existierte in Frauenkirchen eine jüdische Gemeinde, die durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten zerstört wurde. Die Familie Rosenfeld floh 1938 nach Budapest. Im Sommer 1944 wurden Wilhelm und Margarethe Rosenfeld nach Auschwitz gebracht und dort umgebracht. Ihr Sohn Paul konnte mit Glück überleben.
Wer verfolgten Menschen, wie Roma oder Juden, half, stellte sich gegen den Nationalsozialismus und leistete Widerstand. Schon die Gewährung von Unterkunft oder Lebensmittelweitergabe bedeutete Lebensgefahr.
Schon Anfang April 1938 wurden allen jüdischen Geschäftsleuten und Handwerkern die Schlüssel zu ihren Betrieben abgenommen, kleine Betriebe geschlossen und die Warenlager meist weit unter ihrem Wert abverkauft.
Dienstgrad: Rottenführer Dienststellung: Truppführer Einheit 4/M 97 Trupp I (Gols) Geistige Veranlagung: mittel Körperliche Veranlagung: Gut Charakter: nicht ganz ausgeglichen; ernst, strebsam, bald mutlos werdend
Theresia S. und ihr Gatte Josef lebten in Markt St. Martin, wo Josef eine kleine Tischlerei betrieb. Im Sommer 1939 erkrankte Theresia.
Nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten übermittelte der neue Landeshauptmann Dr. Tobias Portschy an Adolf Hitler die Einladung, ins Burgenland zu kommen.
Im April 1938 begannen die Nationalsozialisten mit der Vertreibung der jüdischen Bevölkerung aus Rechnitz. Man trieb sie aus ihren Häusern und brachte sie mit LKWs an die jugoslawische Grenze.