Ein Brandopfer bittet um Hilfe
Im Sommer 1930 vernichtete ein Brand in Großmutschen das Wohnhaus, die Hauseinrichtung und die Wäsche von Julianna X.
Im Sommer 1930 vernichtete ein Brand in Großmutschen das Wohnhaus, die Hauseinrichtung und die Wäsche von Julianna X.
Mit dem Ende des Ersten Weltkrieges brach auf die Bevölkerung die nächste Katastrophe herein – die Spanische Grippe.
Hunderte, zumeist junge Menschen verließen den Ort, um in den USA ein Auskommen zu finden.
Im Allgemeinen wird das Zusammenleben zwischen der deutschen und kroatischen Bevölkerung als relativ konfliktfrei beschrieben.
Große Verlierer des Pfusches seien vor allem die „offiziellen Firmen“, die ihre Steuern und Beiträge abliefern. So beschwert sich ein Zimmermeister und Sägewerksbesitzer:
Bereits in den 1930er Jahren wurden im Burgenland die ersten Versuche mit Tabakpflanzen unternommen. ...
Eine Auswandererin, die vor Jahren von Wörterberg nach London zog, stand der Fortschrittsentwicklung ihres Heimatdorfes ambivalent gegenüber und schrieb anmerkend dazu einen Leserbrief.
Die 1929 einsetzende Weltwirtschaftskrise traf das Burgenland wegen seiner fehlenden Industrie weniger schwer als andere Regionen Österreichs.
Mit der neuen Staatsgrenze zu Ungarn verlagerte sich auch der Schmuggel von den Orten nahe der Leitha und Lafnitz zu den neuen Grenzgemeinden.
Der Putschversuch der Nationalsozialisten am 25. Juli 1934 hatte im Burgenland kaum Auswirkungen, da diese unvorbereitet waren. Lediglich im Bezirk Jennersdorf kam es zu Gefechten.