Lackenbacher Häftlinge fordern Gleichberechtigung
Rund 11.000 Roma und Sinti, in etwa 90% der damaligen Bevölkerung in Österreich, wurden Opfer des nationalsozialistischen Genozids.
Rund 11.000 Roma und Sinti, in etwa 90% der damaligen Bevölkerung in Österreich, wurden Opfer des nationalsozialistischen Genozids.
In der kleinen südburgenländischen Gemeinde Schandorf lebten 1936 39 Romnja und Roma.
Die NS-Ideologie definierte die „Volksgemeinschaft“ als solidarische Gemeinschaft der deutschen „Volksgenossen“ ohne Unterschiede in Hinblick auf Herkunft, Beruf, Vermögen und Bildung.
Eine Mitarbeiterin des Kinderfürsorgeamtes Oberpullendorf besuchte im September 1929 die Romasiedlung in Rattersdorf-Liebing.
Bereits kurz nach der NS-Machtübernahme begann der Terror gegenüber den Romnija und Roma im Burgenland.
An der südlichen Grenze zwischen dem Burgenland und der Steiermark fließen die Flüsse Lafnitz und Feistritz ineinander.
„[…] Sollt uns einmal der Hunger plagen, Faria, fariaho. Tun wir uns ein Hirschlein jagen, […]“
In der Nacht auf den 5. Februar 1995 wurden vier Angehörige der Volksgruppe der Roma in Oberwart bei dem politisch motivierten, rassistischen Terroranschlag getötet.
Jahrhundertelang lebten die Roma am Rande der Gesellschaft und am Rande der Orte und waren zudem Diskriminierung, Stigmatisierung, Marginalisierung und Verfolgung ausgesetzt.
Die ersten Belege für eine Ansiedlung von Roma in der kleinen Gemeinde Dobersdorf bei Rudersdorf stammen aus dem 18. Jahrhundert.