Spanische Grippe ausgebrochen
Als sich der Erste Weltkrieg dem Ende zuneigte, brach 1918 die nächste große Katastrophe über die Bevölkerung herein. Kein Kontinent und keine Region blieben von der spanischen Grippe verschont.
Als sich der Erste Weltkrieg dem Ende zuneigte, brach 1918 die nächste große Katastrophe über die Bevölkerung herein. Kein Kontinent und keine Region blieben von der spanischen Grippe verschont.
Zeitgleich mit der Industrialisierung musste auch preiswerter Wohnraum für die Arbeitskräfte geschaffen werden, um die Arbeitswanderung der Landbevölkerung zu den industriellen Zentren zu ermöglichen und die Arbeiter an die Betriebe zu binden. In den Werkskolonien herrschten vielfach Raumnot und mangelhafte Hygiene.
Das Verhältnis zwischen der deutschen und der kroatischen Bevölkerung im Burgenland wird in der allgemeinen Wahrnehmung zumeist als sehr unkompliziert beschrieben.
Fehlende medizinische Kenntnisse, unzureichende ärztliche bzw. medikamentöse Versorgung und der Mangel an finanziellen Mitteln führten dazu, dass bis ins 19. Jahrhundert eine hohe Kinder- und Säuglingssterblichkeit zu ertragen war.
Durch Heiratsverträge wurden wirtschaftliche Belange geregelt und vor allem im Falle eines eventuellen Todes eines Ehepartners die Aufteilung des Vermögens festgelegt.
Mit der Angliederung des Burgenlandes an Österreich wurde eine neue Grenze zwischen Ungarn und Österreich gezogen. Diese zerschnitt einen gemeinsamen Lebensraum, der zuvor über Jahrhunderte zusammengehört hatte.
Bei der Durchsicht der älteren Burgenländischen Wochenzeitungen kann man so manchen kuriosen Artikel finden.
Das Kartenspiel dürfte sich im Burgenland schon längere Zeit großer Beliebtheit erfreut haben. Eine mahnende Stimme von einem Bewohner aus St. Michael wird in einem Zeitungsartikel in der „Vas Megyei apok“ abgedruckt.
1831 ließ Maria Grundner aus Apetlon ihr Testament aufsetzen. Dabei bekundete sie neben ihrer Gottesfürchtigkeit vor allem auch ihre soziale Gesinnung.
1945 hatte das Burgenland eine Fülle von Problemen zu lösen, wobei die Lebensmittelversorgung zu den wichtigsten zählte. Auch das Krankenhaus Eisenstadt konnte die Ernährung der Patienten nicht gewährleisten.