Ein unvorsichtiger Radfahrer
Bei der Durchsicht der älteren Burgenländischen Wochenzeitungen kann man so manchen kuriosen Artikel finden.
Bei der Durchsicht der älteren Burgenländischen Wochenzeitungen kann man so manchen kuriosen Artikel finden.
Das Kartenspiel dürfte sich im Burgenland schon längere Zeit großer Beliebtheit erfreut haben. Eine mahnende Stimme von einem Bewohner aus St. Michael wird in einem Zeitungsartikel in der „Vas Megyei apok“ abgedruckt.
1831 ließ Maria Grundner aus Apetlon ihr Testament aufsetzen. Dabei bekundete sie neben ihrer Gottesfürchtigkeit vor allem auch ihre soziale Gesinnung.
1945 hatte das Burgenland eine Fülle von Problemen zu lösen, wobei die Lebensmittelversorgung zu den wichtigsten zählte. Auch das Krankenhaus Eisenstadt konnte die Ernährung der Patienten nicht gewährleisten.
In vielen burgenländischen Dörfern vergaben in den 20er- und 30er-Jahren die Gemeindevertreter Lizenzen für einen Kinobetrieb, sodass zahlreiche „Lichtspiele“ ihren Betrieb aufnehmen konnten.
Mit dem Einmarsch der Roten Armee im April 1945 wurde der Schulbetrieb im Burgenland vollkommen eingestellt. Eine Wiedereröffnung des Schulbetriebes im September war nicht überall möglich.
Rosa Rosenkranz über ihre Kindheit am elterlichen Bauernhof in Bocksdorf 1925:
Auch Jahre nach dem Krieg herrschte an bestimmten Waren noch großer Mangel, sodass die Zwangswirtschaft, mittels Lebensmittelkarten und Bezugsscheinen, die Versorgung der Bevölkerung mit Grundbedürfnissen gewährleisten musste. So gab es im Sommer 1947 noch immer kaum Sohlenleder zur Reparatur von Schuhen.
In der sozialen Hierarchie befanden sich die Hirten/Halter am unteren Ende. Die Armut der Hirten brachte es mit sich, dass ihre Kinder schon sehr früh eine Arbeit annehmen mussten. Ein sozialer Aufstieg war damit kaum möglich. Die Entlohnung der Hirten erfolgte durch die Urbarialgemeinde.
1897 wurde die Neusiedler Seebahn zwischen Parndorf und Celldömölk feierlich eröffnet. Die Annehmlichkeiten ließen anfangs noch zu wünschen übrig. So klagte die Eisenstädter Zeitung am 17. Dezember 1899 über die Zustände in den Bahnhöfen von Eisenstadt und Wulkaprodersdorf: