Unfall vor Spielbeginn
Die Normalisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich auch dahin, dass das Vereinswesen sich wieder entwickelte.
Die Normalisierung der gesellschaftlichen Verhältnisse nach dem Zweiten Weltkrieg zeigte sich auch dahin, dass das Vereinswesen sich wieder entwickelte.
Im Jahre 1798 reiste der preußische Dichter Ernst Moritz Arndt durch Westungarn. Eine echte Begeisterung ist seinem Reisebericht nicht zu entnehmen.
Im Herbst 1944 begannen entlang der Reichsgrenze im Osten die Bauarbeiten der „Reichsschutzstellung“, die das Deutsche Reich vor der nahenden sowjetischen Armee sichern sollte. Als Arbeitskräfte wurden auch tausende junge Männer, die aus besetzten Gebieten ins Reich verschleppt wurden, eingesetzt.
Die Schädlingsbekämpfung in der Landwirtschaft war eine wichtige Aufgabe und wurde von der Landespolitik, der Standesvertretung und der örtlichen Politik massiv unterstützt. Zum Schutz der landwirtschaftlichen Kulturen wurden alle verfügbaren Kräfte herangezogen.
Der Aufbau des Nationalsozialismus erfolgte durch die Mitwirkung von Fanatikern, Anhängern und Mitläufern. Auch durch das „gezielte Wegschauen“ wurden die Fundamente des totalitären Systems errichtet.
Große Gänseherden auf den Dorfstraßen gehörten lange Zeit zum typischen Bild des Burgenlandes. Doch in diesem Zusammenhang gab es auch Konflikte, wie ein Bericht der Gemeindeverwaltung Halbturn zeigt.
Neben Kost und Quartier erhielt der landwirtschaftliche Knecht für seine Tätigkeit vorwiegend Naturalien. Der Lohn sicherte ihm nur ein bescheidenes Auskommen. Finanzielle Unabhängigkeit oder sozialer Aufstieg blieben ihm zumeist verwehrt.
1945 hatte das Burgenland eine Fülle von Problemen zu lösen, wobei die Lebensmittelversorgung zu den wichtigsten zählte. Auch das Krankenhaus Eisenstadt konnte die Ernährung der Patienten nicht gewährleisten.
Eine Zirkularverordnung von 1784 unter Kaiser Joseph II., mit der jedermann die Erlaubnis erhielt, selbst hergestellte Lebensmittel, Wein und Obstmost jederzeit zu verkaufen und auszuschenken, gilt als Geburtsstunde der Schenkhäuser/Heurigen in Österreich.
In den Weinbaudörfern des Burgenlandes übte der Weingartenhüter (Hiata) eine wichtige Funktion aus. Vor und während der Lese bewachte er die Weingärten und brachte Diebe zur Anzeige.