Arbeiter auf Propagandafahrt
Durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten erhofften sich zahlreiche Burgenländer einen Wirtschaftsaufschwung, eine Erhöhung des Lebensstandards, Arbeitsmöglichkeiten und höhere Löhne.
Durch die Machtübernahme der Nationalsozialisten erhofften sich zahlreiche Burgenländer einen Wirtschaftsaufschwung, eine Erhöhung des Lebensstandards, Arbeitsmöglichkeiten und höhere Löhne.
Eine besondere Unterstützung bot im September 1951 die Berufsschule in Eisenstadt den Arbeitslosen an.
Die Freistadt Eisenstadt hatte wegen der vorhandenen städtischen Strukturen von Anfang an die besten Chancen als „Sitz der Landesregierung und des Landtags“ auserwählt zu werden.
Während sich Politiker aus dem Landessüden für Pinkafeld als Hauptstadt aussprachen, war der erste Landeshauptmann Rausnitz gar für den Sitz im niederösterreichischen Wiener Neustadt.
Das Bundesgesetzblatt der Republik Österreich vom 9. Februar 1921 legte im Artikel 85 fest, dass das Burgenland ein selbständiges und gleichberechtigtes Land im Bund ist.
Der Braunkohleabbau im Zillingdorfer Bergwerkrevier, rund um den heutigen Steinbrunner See, wurde in den 1920er und 1930er Jahren zunehmend zu einem Zankapfel.
Bereits Anfang des 20. Jahrhunderts bereisten die ersten „Vorführer“ mit ihren Wanderkinos die Orte im heutigen Burgenland.
Nach dem Anschluss an Deutschland trat mit dem 19. September 1938 schließlich in ganz „Österreich“ die deutsche Verkehrsordnung in Kraft, die den Rechtsverkehr vorschrieb.
Auch nach der NS-Herrschaft blieb die gesellschaftliche Ausgrenzung, Stigmatisierung, Vorurteile und Diffamierung gegenüber den Roma im Burgenland bestehen.
„So mag ich kein Baur nit mer bleyben get es halt her wie es ist […] offt ein Bauren duts Nott er selbmer duth Brott.“