Mit einer Tanzveranstaltung den Sozialismus bekämpfen
1896 wurde in Bruckneudorf eine Militärkonservenfabrik errichtet. Hunderte Arbeiter aus der Umgebung, vorwiegend Frauen, fanden in der Fabrik einen Arbeitsplatz.
1896 wurde in Bruckneudorf eine Militärkonservenfabrik errichtet. Hunderte Arbeiter aus der Umgebung, vorwiegend Frauen, fanden in der Fabrik einen Arbeitsplatz.
Der jüdische Bewohner Alfred Weiss trat 1923 der Freiwilligen Feuerwehr Rust bei. Er brachte es bis zum Stellvertreter des Stadtkommandanten und wurde 1934 mit der 10-jährigen Verdienstmedaille ausgezeichnet.
Die burgenländische Landesregierung begann in den 1920er Jahren mit einer gezielten Förderung des Fremdenverkehrs. Bezüglich der Einrichtung der Gästezimmer wurden 1929 folgende Richtlinien herausgegeben.
"Das Heimatbild ist sehr stark positiv besetzt und gerade dann, wenn die Lebensumstände zum Verlassen der Heimat gezwungen haben, in der Erinnerung verklärt und überzeichnet.“
Neben der Seelsorge sah es die Kirche lange Zeit als ihre Pflicht an, auch als oberste Moralinstanz im Dorf aufzutreten.
Die Versorgungskrise, die bereits zu Kriegsende immer spürbarer wurde, wurde in der unmittelbaren Nachkriegszeit noch akuter. Mit der Einrichtung des Burgenländischen Ernährungsamtes im Herbst 1945 wurde eine Organisation für die Lebensmittelbewirtschaftung geschaffen.
Zweimal, am 21. März und am 22. Oktober 1921, startet der entthronte König und Kaiser Karl in Ungarn einen Restaurationsversuch. Beide Male geschah der Rückkehrversuch von Westungarn aus.
In den Jahren 1919 bis 1923 wanderten 13.638 Burgenländer nach Amerika aus. Die Zahl der Emigranten wäre sicherlich noch höher gewesen, wenn nicht die US-Behörden für jeden Staat eine bestimmte Quote an einwanderungsberechtigten Personen festgelegt hätten.
Besonders ab dem 19. Jahrhundert schrieb man dem Alkohol negative Wirkungen auf Moral, Religiosität, Gesundheit und Arbeitsleistung zu und sah das Wirtshaus als Ort des Lasters an.
Am 21. September 1941 wurden die noch in Halbturn verbliebenen Roma ins Lager Lackenbach eingewiesen. Für die Familie Ujvari war die Einweisung unverständlich, da sie zuvor einem „redlichen“ Erwerb nachgegangen war.